Gestern habe ich über Cyberrisiken und die Deckung von D+O Policen geschrieben.

Viele Mails und einige Telefonate haben mir gezeigt, dass dieses Thema für viele (auch Vermittler) neu ist und hier sehr viel Unsicherheit herrscht.

Dabei sind  Managerhaftpflicht, Vermögen- und Vertrauensschaden-Versicherung sowie Cyber-Deckungen sind auf dem Vormarsch. Das thematisierten Experten bei der Fachveranstaltung „Financial Lines 2017“,  in Köln (hier geht es zum Artikel)

Die Schadenfälle in Deutschland steigen darmatisch ((hier geht es zum ausführlichen Artikel) und haben sich in den letzten 20 Jahren etwa verdreifacht (laut AGCS-Studie)

Die D&O-Versicherung (englisch D&O directors and officers liability insurance – zu Deutsch Managerhaftpflicht) – besetzt in der deutschen Versicherungswirtschaft eine Nische und ein Spezialgebiet, das rund dreißig Versichersicherer hierzulande aktiv anbieten

Dabei sind die Facetten der D&O-Versicherung vielschichtig:

  • Vermögensschadenhaftpflicht – die Herbeiführung eines geldwerten Nachteils auch durch Vereitelung oder Minderung von Wertschöpfung oder Zugewinn, der keinen Personen- oder Sachschaden darstellt (wie beispielsweise Betriebsstörungen und/oder Produktionsausfälle/Forderungsausfälle/nachteilige Verträge).
  • Managerhaftung – die Aufgaben und Pflichten der Unternehmensorgane sind gesetzlich geregelt, ebenso, wie ihre Haftung. Alle Führungskräfte haften persönlich mit ihrem pfändbaren Privatvermögen für Schäden, die aus ihrer beruflichen Tätigkeit (Organverschulden) entstehen.
  • gesamtschuldnerische Haftung – Unterläuft zum Beispiel einem Vorstandsmitglied ein Fehler, so haften alle Vorstandsmitglieder als Gesamtschuldner und sind der Gesellschaft zum Ersatz des Schadens verpflichtet.
  • Außenhaftung – Haftung gegenüber Ansprüchen Dritter; dazu gehören auch Ansprüche, die Mitarbeiter oder Kunden des Unternehmens geltend machen, für das der Manager arbeitet.
  • Innenhaftung – Ansprüche des Unternehmens, das üblicherweise als Versicherungsnehmer fungiert, gegen seinen ‚eigenen‘ Manager, der die versicherte Person ist.
  • Claims made-Prinzip (= Anspruchserhebungsprinzip) – versichert sind Ansprüche, die innerhalb der Vertragslaufzeit entstehen und geltend gemacht werden.
  • Rückwärtsdeckung – es können Ansprüche während der Vertragslaufzeit geltend gemacht werden, die auf Pflichtverletzungen vor Vertragsbeginn beruhen. Nicht versichert sind Ansprüche, die auf Pflichtverletzungen beruhen, die bei Vertragsabschluss bekannt waren oder hätten bekannt sein können.


Der der Staat fördert die Entwicklung dr gestiegenen Schadenfälle durch verschärfte Gesetze. Deutschland zählt, neben den USA und Australien, zu den Ländern mit den meisten D&O-Schadenfällen.

Wesentliche juristische Ursachen für D&O-Fälle sind laut einer Analyse von 576 AGCS-Schäden weltweit (2011 bis Mitte 2016): Compliance-Verstöße, Sorgfaltspflichtverletzungen bei unternehmerischen Entscheidungen und Fehler in der Unternehmensführung.

Welche D+O passt zu Ihnen? Wo sind die Unterschiede wirklich?
Schreiben Sie mir an k.roemisch@mfp24.de










Es gibt aktuell 27 Cyber-Police an Markt. 
Welche passt zu Ihnen? Wie unterscheiden diese sich?

Schreiben Sie mir an k.roemisch@mfp24.de
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