Archive Monthly Archives: November 2016

Gute Mitarbeiter finden & einfach an mich binden? Geht das? Der unterschätzte Weg gute Mitarbeiter zu finden und zu binden.

 

Mitarbeiter finden und Mitarbeiter binden ist in jedem Unternehmen egal wie groß ein Thema. Was kann ich tun um die richtigen, die guten Mitarbeiter an mich zu binden und bei mir zu halten?

Was wünschen sich Mitarbeiter eigentlich von einem gutem Chef?

Neben einem guten Arbeitsplatz, einem guten Klima und natürlich einem guten Gehalt geht es den meisten Menschen um Anerkennung und das sich der Chef auch für die Sorgen der Mitarbeiter interessieren

(Lies diesen Artikel aus dem Handelsblatt) 

Ein gutes Mittel den Mitarbeiter anzuerkennen ist es, seine Probleme und Sorgen ernst zu nehmen und ihm bei einer Lösung zu helfen. Was so banal klingt, wird in den meisten Unternehmen nicht angewandt, obwohl es sehr oft soo einfach ist.

Jeder weiss, dass wir alle ein Altersvorsorgeproblem haben. In viele Branchen ist eine Arbeit bis 67 einfach unmöglich (z.B.: als Dachdecker)

Warum das so ist und wie die gesetzliche Rentenformel funktioniert erfährst Du hier: MFP bAV Portal

Viele Unternehmen nutzen schon eine betriebliche Altersvorsorge. Jetzt kann man schnell sagen “ahh alter Hut, wie langweilig” “oder “wie soll ich denn damit gute Mitarbeiter finden und an mich binden”? Nun,  die meisten kleinen Unternehmen sind sich dieses Werkzeuges nicht bewusst. Laut einer PWC Studie  nutzen weniger als ein Drittel der Mitarbeiter eine Entgeltumwandlung.

Der häufigste Grund (61%)  warum die Mitarbeiter diese Form der Altersvorsorge nicht nutzen ist schlicht ein schlechter Informationsstand.


Wie kann ich als Arbeitgeber dies für mein Unternehmen nutzen?
Baue für Deine Mitarbeiter ein einzigartiges Angebot auf. Dies geht dank moderner Medien sehr leicht ( e Vorsorge). zum Beispiel über ein eigenes Mitarbeiterportal. Zeige Deinen Mitarbeitern, dass Du sie und Ihre Sorgen ernst nimmst und dass Du dir wirklich Gedanken gemacht hast.

Die Vorteile eines eigenen Mitarbeiterportals sind einfach und klar:


– es zeigt, dass es das Unternehmen wirklich ernst meint ( wo gibt es das sonst)
– ich beziehe die Ehepartner oder Lebenspartner mit ein sie können sich das Angebot online ansehen
– ich zeige das ich als Unternehmer professionell mit diesem Thema umgehen
– ich kann meine Mitarbeiter einfach auf dem Laufenden halten
– ich kann jeden neuen Mitarbeiter ohne viel Aufwand informieren.
– die Information erfolgt nicht einfach mal so nebenbei im Büro zwischen Tür und Angel

Beispiel bAV Portal – 1

Beispiel bAV Portal-2

Ganz wichtig für dich als Arbeitgeber ist eine Versorgungszusage.


Das sind die AGB´s Deiner betrieblichen Altersvorsorge. Ganz wichtig ist, dass Du als Arbeitgeber der “Herr im Haus”  bleibst. Du darfst (und solltest bestimmen), mit wem und wie die bAV in Deinem Haus organisiert wird. Wenn Du einfach jeden Anbieter oder jeden Vertrag annimmst, welchen ein neuer Mitarbeiter mitbringt dann führt das nur zu Chaos. Unter Umständen auch zu einer Haftung von Dir. Denn in erster Linie geht es bei der bAV um  Arbeitsrecht und nicht um eine Versicherung!

 „Der Arbeitgeber steht für die Erfüllung der von ihm zugesagten Leistungen auch  dann ein, wenn die Durchführung nicht unmittelbar über ihn erfolgt.“ Hier wird deutlich, dass die Rechtsverhältnisse zwischen Dir und der Versicherung nicht deckungsgleich sind mit dem zwischen Dir und Deinem Mitarbeiter.

Gerade im Fall der Direktversicherung kommt es öfter vor, dass sich ein Arbeitnehmer mit dem Wunsch einer Entgeltumwandlung direkt an den Arbeitgeber wendet und den Antrag für eine Versicherung gleich mitbringt. Ein unbedarfter, netter Chef ist da natürlich geneigt zuzustimmen, schließlich hat der Beschäftigte ein gesetzliches Anrecht auf eine Entgeltumwandlung

Für Deine Haftung als Arbeitgeber ist es egal, ob der Beratungswunsch vom Arbeitnehmer ausgegangen ist oder ob Du dies organisiert hast.

Den Versicherungsvertrag hast Du als Arbeitgeber (Versicherungsnehmer) und Dein Mitarbeiter (versicherte Person) unterschrieben. Das arbeitsrechtliche Rechtsverhältnis sorgt (in aller Regel stillschweigend) dafür, dass der Arbeitgeber dem Mitarbeiter für alle Beratungsfehler oder -irrtümer in der Haftung steht.

Das so etwas passieren kann siehst Du am Beispiel der NEUEN LEBEN Pensionskasse:

Neue Leben senkt Rechnungszins im Bestand!

Sueddeutsche: Neue Leben


Das sollte Dich aber nicht davon abhalten diesen guten Ansatz für Dich und Deine Mitarbeiter nicht zu nutzen! Es muss halt nur richtig gemacht werden 🙂

Hier ist es ratsam einen Dienstleister zu nutzen der Dir bei der Planung und der Einführung hilft. Ich arbeite hier seit Jahren mit der MAGNUS GmbH zusammen, da wir uns immer einen externen Unternehmensberater dazu holen wenn wir eine bAV  in einem Unternehmen neu einrichten. Die Kosten für eine solche Beratung sind in der Regel gering, da es auch hierfür Förderungen gibt. 

Warum ist das wichtig?

Nehmen wir zum Beispiel nur die Unterscheidung der Zusageformen in der bAV:

Zusageform „beitragsorientierte Leistungszusage (BoLZ)“:

Verpflichtung des AG: Zahlung des Beitrags

Bei Ausscheiden des AN:

Mitgabe des Vertrags mit schuldbefreiender Wirkung für AG.

Zusageform „Beitragszusage mit Mindestleistung (BZML)“:

Verpflichtung des AG: Zahlung des Beitrags und Sicherstellung der Mindestleistung

Bei Ausscheiden des AN

KEINE schuldbefreiende Wirkung für AG (selbst bei Mitgabe des Vertrages).

Das das berühmte Kleingedruckte wichtig ist, siehst Du hier:

Worauf solltest Du achten?

  1. Hat der Tarif einen Treuhänderklausel?
  2. Kann ich eine Rentengarantiezeit wählen?
  3. Was ist wenn der Mitarbeiter eine Pause macht?
  4. Welche Bedingungen haben Zusatzversicherungen wie eine Berufsunfähigkeitsversicherung?
  5. Wie funktioniert der Anlagemotor des Konzeptes? 

Warum ist das Thema für Deinen Mitarbeiter so interessant?

Nun die Formel für Kapitalaufbau ist: ZEIT x GELD x ERTRAG.

Gerade der Punkt “Ertrag” ist in der aktuellen Niedrigzinsphase ein schwieriger Faktor. Und gerade hier kannst Du mit der bAv Deinen Mitarbeitern enorm helfen!

Dein Mitarbeiter investiert selber 50,- € und durch die Vorteile der bAV und Deinen Zuschuss werden daraus 113,39 €(!!!) die für Ihn ( oder sie 🙂 ) investiert werden. Dies bedeutet mehr als eine Verdoppelung ( x 2,26) des eigenen eingezahlten Betrages VOR der eigentlichen Kapitalanlage!

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Wie Du hier siehst, hast Du als Unternehmer keine Mehrkosten, wenn Du Deinen Mitarbeiter unterstützt!

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Lohnt sich das? Der Mitarbeiter hat in 37 Jahren 22.200 € ( 600 € x 37) selber eingezahlt. Es steht ihr ( oder ihm) ein garantiertes Kapital von 50.349,60 € (als mehr als das Doppelte ist ja logisch) zu Verfügung und bei 0% Rendite sogar 🙂 57.916 € (da sieht man mal wie kostenbelastet – Ironie!!! – so ein Vertrag ist) Natürlich muss Dein Mitarbeiter dann im Alter darauf noch Steuer und Krankenversicherungsbeiträge ( aktuell 7,3% (Quelle DRV) ) aber diese Positionen werden die mögliche Gesamtrente von 242,66 e nicht auf 50,- e (welche der Mitarbeiter eingezahlt hat) senken!

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Wie kannst Du nun genau vorgehen, wenn Du dies für Dein Unternehmen nutzen willst:

  1. Werde Dir über Deine Ziele klar.
  2. Suche Dir einen neutralen Berater
  3. erstelle ein klares Beratungskonzept
  4. lasse Dir eine Versorgungszusage erstellen
  5. baue ein Mitarbeiterportal auf
  6. Informiere Deine Mitarbeiter mit Hilfe eines Beraters.

Viel Spaß und Erfolg bei der Umsetzung,

kai-unterschriftKai

 

P.S.: Nutze meine Checkliste für Vorsorgeverträge:

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1200 % mehr Cyber-Attacken im Jahr 2016

Die Gefahr lauert im elektronischen Postfach. Jetzt liegen neue Zahlen vor, die einen explosionsartigen Anstieg der Cyber-Attacken mit durch E-Mails mit Schadsoftware belegen.

Laut aktuellem Lagebericht des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) würden täglich rund 380 000 neue Varianten von Schadprogrammen entdeckt. Die Anzahl von Spam-Nachrichten mit Schadsoftware im Anhang sei im ersten Halbjahr 2016 um 1270 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Gleichzeitig verlören bisherige klassische Abwehrmaßnahmen an Wirksamkeit. Die Spam-Aktivitäten hätten um etwa 73 Prozent zugelegt.

Die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung bieten Angreifern dabei fast täglich neue Angriffsflächen und weitreichende Möglichkeiten, um Informationen auszuspähen, Geschäfts- und Verwaltungsprozesse zu sabotieren oder sich anderweitig auf Kosten Dritter kriminell zu bereichern.

Schadsoftware oder -programme führen unerwünschte oder schädliche Aktionen auf Computern aus. Spams mit solchen Programmen wurden dem Bericht zufolge vor allem aus Entwicklungs- und Schwellenländern wie Indien, Vietnam oder Mexiko verschickt.

Angreifer verfügten inzwischen über leistungsfähige und flexibel einsetzbare Angriffsmittel und Methoden. Im Fokus der Attacken stünden Unternehmen sowie kritische Infrastrukturen.
Der enorme Anstieg ist vor allem auf die starke Verbreitung sogenannter Ransomware zurückzuführen, bei der Computer blockiert oder Daten verschlüsselt werden – meist um Lösegeld zu erpressen.

Ich verfolge schon aus eigenem Interesse diese Entwicklung und werde mittlerweile jeden Tag (!!!) auf neue Angriffe und Szenarien aufmerksam gemacht.

Mein erstes Video habe ich dazu ich im Juli 2016 veröffentlicht.

Die Methoden der Hacker werden immer ausgefeilter und viele Menschen sind sich der Gefahren gar nicht bewusst:

Allein die Meldungen aus dieser Woche lassen einen nur noch den Kopf schüttel:

Vorsicht beim Einkaufen neue NEUE BETRUGSMACHE BEI AMAZON

Hacker greifen 40.000 Kunden der  TESCO BANK AN

Spam Mails mit Schadsoftware um 1.200 PROZENT ZUGENOMMEN

Apple schließt GRAVIERENDE SICHERHEITSLÜCKE

Wenn Du keine Lust mehr auf diesen Wettlauf hast dann hole Dir die Anti-Viren Software die bezahlt wenn es schiefgeht: MFP ANTI VIRUS PLUS

Auch der YAHOO Hack ist schlimmer als gedacht: DATENZUGRIFF OHNE PASSWÖRTER!

Was kannst Du tun?

Nutze mehrere E-Mail Anbieter:

Einen Anbieter für Deine Mails die Du schreibst. Einen andere Mail für Shopping Accounts und eine Weitere für Newsletter. Eine extra Mailadresse für Online-banking. So ist die Gefahr keineer, dass wenn Deine E-Mail gehackt wird, dass die Hacker Zugriff auf alles haben!

Nutze mehrer Passwörter:

Nutze nicht für alles das selbe Passwort. Klingt logisch, aber das häufigste Passwort ist 123456 Ein Passwort reicht nicht! Jeder Mail Account sollte ein eigenes Passwort haben und auch jeder Shopping Account.

Denke Dir lange Passwörter aus:

Ein Passwort sollte sowohl Buchstaben, als auch Zahlen und Sonderzeichen habe. Beispiel: Max_1982! oder Tim&Eva_2001! Sei kreativ. Wie heißt Deine Oma? Wann wurde Dein Großvater geboren? Wie sind die Vornamen von Dir und Deiner Schwester oder Deinen Eltern? Wer hat Dir in welchem Jahr Deinen ersten Kuss gegeben? Michael&Anke_1991!?

Sichere Dich ab

Eine Anti-Viren Software alleine reicht heute schon lange nicht mehr aus. Wie und mit welchen Geräten gehst Du ins Netz? Egal ob Fake Shops oder am Bankautomaten es gibt viele Situationen, in denen Du gehackt werden kannst und wo Dir eine Anti-Viren Software nicht hilft. Auch das Thema Abmahnungen oder Tauschbörsen ist immer aktuell. Auch hier hilft Dir eine reine Anti-Viren Software nicht weiter. Was ist mit Deinem Handy oder dem Tablet Diener Kinder? Wie sind diese gesichert? Unser Produkt bietet eine Anti-Viren Software plus Absicherung MFP Internet Schutz.

Es ist nicht die Frage ob Du gehackt wirst, sondern nur wann!  Das gilt insbesondere auch für Firmen und Freiberufler.

Wenn Du Fragen hast, dann schreib mir: k.roemisch@mfp24.de

Bis bald,

kai-unterschriftKai

Was darf ein Steuerberater eigentlich kosten?

Was darf ein Steuerberater eigentlich kosten?

Die unternehmerische Buchführung wird in vielen Betrieben komplett oder teilweise von einem Steuerberater erledigt. Das ermöglicht es Unternehmen, sich verstärkt auf das Kerngeschäft zu konzentrieren. Doch für einen Steuerberater fallen auch Kosten in nicht unerheblicher Höhe an.

Diese hängen insbesondere davon ab, wie hoch die Einnahmen eines Unternehmens sind und welche Tätigkeiten an den Steuerberater übertragen werden. So hast du zum Beispiel die Möglichkeit, die komplette Buchhaltung auszulagern oder den Steuerberater nur mit der Überwachung der korrekten Buchführung zu beauftragen.

Gebühren gemäß der Steuerberatervergütungsverordnung

Wie hoch die Gebühren eines Steuerberaters sein dürfen, ist in Deutschland in der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV) geregelt. Diese Verordnung legt einen Rahmen fest, innerhalb dessen Steuerberater ihre Tätigkeit abrechnen können.

Seit einer Reform der Verordnung vom 17. Juni 2016 ist es dabei auch möglich, niedrigere oder höhere Beträge als vom Gesetzgeber festgelegt abzurechnen. In diesem Fall muss der Steuerberater dich als Mandat jedoch schriftlich über die abweichende Abrechnung informieren und du musst deine Zustimmung erteilen.

Die exakten Gebührensätze sind den Tabellen der Steuerberatervergütungsverordnung zu entnehmen. Zu diesen zählen:

In diesen Tabellen werden die vollen Gebühren (10/10) entsprechend des Gegenstandswertes aufgeführt. Wie hoch die Gebühr für die Tätigkeit des Steuerberaters jedoch letztendlich ist, hängt zusätzlich davon ab, welcher Satz laut der Vorordnung angesetzt werden darf. Dabei ist es üblich, dass die Mittelgebühr angewandt wird, jedoch ist diese nicht grundsätzlich die richtige Wahl.

Zwar hat der Steuerberater innerhalb der festgelegten Bandbreite einen großen Ermessensspielraum, jedoch muss dieser seine Entscheidung im Zweifel auch begründen können. Ist der Aufwand zum Beispiel größer, dann darf er durchaus den höchsten Satz ansetzen, muss diesen Aufwand aber entsprechend dokumentieren. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn du als Mandant eine unsortierte und undurchsichtige Buchhaltung hast, wodurch dem Steuerberater ein deutlicher Mehraufwand entsteht.

Kosten des Steuerberaters für die Finanzbuchhaltung

Die Kosten für den Steuerberater für die Buchführung richten sich in erster Linie danach, welche Aufgaben ihm übertragen werden. Sie werden nach den geltenden Gebührenrahmen, welche nach der vollen Gebühr gemäß der Tabelle C der Steuervergütungsverordnung angesetzt werden können, berechnet. Grundsätzlich haben Unternehmen dazu fünf unterschiedliche Wahlmöglichkeiten:

  • Vollständige Buchführung: In diesem Fall würde der Steuerberater sämtliche Buchführungsarbeiten, inklusive der Kontierung von Belegen, übernehmen. Für diese Tätigkeit darf eine monatliche Gebühr in Höhe von 2/10 bis 12/10 der vollen Gebühr laut der Tabelle C berechnet werden. In den Gebühren ist das Erstellen der Umsatzsteuer-Voranmeldungen bereits enthalten.
  • Kontieren der Belege: Bei dieser Tätigkeit übernimmt der Steuerberater das Kontieren der Belege. Das bedeutet im Einzelnen, dass er auf den Belegen den Buchungsvermerk notiert. Dies geschieht handschriftlich und ohne Einsatz der Datenverarbeitung. Aus diesem Grund ist in den Gebühren für diese Tätigkeit nicht das Erstellen der Umsatzsteuer-Voranmeldungen enthalten. Die Gebühren für das Kontieren der Belege liegen zwischen 1/10 bis 6/10.
  • Buchführung nach bereits kontierten Belegen: Bei dieser Tätigkeit übernimmst du selbst das Kontieren der Belege. Die Eingabe und Verarbeitung im EDV-System übernimmt hingegen der Steuerberater. Zum Tätigkeitsumfang zählt ebenso das Erstellen der Umsatzsteuer-Voranmeldungen. Der Gebührenrahmen liegt bei 1/10 bis 6/10.
  • Buchführung gemäß erstellter Buchführung deines Unternehmens: Du übernimmst das Kontieren der Rechnungen und führst die Buchhaltung über das EDV-System. Diese Daten werden dem Steuerberater zur Verfügung gestellt. Er wertet die Daten im letzten Schritt aus und übernimmt auch die Umsatzsteuer-Voranmeldungen. Der Gebührenrahmen liegt bei 1/20 bis 10/20.
  • Buchführungsüberwachung: Ist der Steuerberater nicht für die Erstellung, sondern nur für die Überwachung der Buchführung verantwortlich, dann kann er dir monatliche Kosten für die Überwachung in Rechnung stellen. In den monatlichen Kosten sind die Gebühren für etwaige Umsatzsteuer-Voranmeldungen nicht enthalten. Der Gebührenrahmen liegt bei 1/10 bis 6/10.

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Dazu ein Beispiel: Ein Steuerberater übernimmt für dich die Finanzbuchhaltung und das Kontieren der Belege. Dementsprechend darf der Steuerberater dir jeden Monat eine Gebühr zwischen 2/10 und 12/10 der vollen Gebühren berechnen.

Maßgeblich für diese Berechnung ist die Tabelle C (Buchführungstabelle). Deine Einnahmen liegen bei 40.000 Euro, wodurch die volle Buchführungsgebühr gemäß der Tabelle bei 103 Euro liegen würde. Der Steuerberater dürfte dir für seine Tätigkeit somit zwischen 20,60 Euro und 123,60 Euro monatlich in Rechnung stellen.

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Üblich wäre dabei eine Abrechnung der Mittelgebühr, welche in diesem Beispiel bei 72,10 Euro liegen würde.

Kosten des Steuerberaters für den Jahresabschluss

Neben diesen Gebühren kann der Steuerberater noch weitere Kosten berechnen. Zu diesen zählen insbesondere Gebühren für den Jahresabschluss. Die Höhe dieser Kosten richtet sich nach der Art der Gewinnermittlung.

Für das Erstellen des Jahresabschlusses über eine Einnahmen- und Überschussrechnung fallen geringere Gebühren an als bei einer Bilanz mit Gewinn- und Verlustrechnung. Die Gebühren des vollen Satzes sind der Tabelle B der Steuerberatervergütungsverordnung zu entnehmen. Zu diesen zählen beispielsweise:

  • Erstellen einer Einnahmen- und Überschussrechnung: Gebührenrahmen zwischen 5/10 und 20/10
  • Erstellen eines schriftlichen Erläuterungsberichtes: Gebührenrahmen zwischen 2/10 und 12/10
  • Das Aufstellen der Gewinn- und Verlustrechnung und einer Bilanz: Gebührenrahmen zwischen 10/10 bis 40/10.
  • Erstellen eines Anhanges: Gebührenrahmen zwischen 2/10 bis 12/10
  • Aus der Handelsbilanz eine Steuerbilanz entwickeln: Gebührenrahmen zwischen 5/10 und 12/10.
  • Steuerliches Ergebnis aus dem Handelsbilanzergebnis ableiten: Gebührenrahmen zwischen 2/10 und 10/10

Kosten für betriebliche Steuererklärungen

Steuerberater können für Unternehmen auch alle relevanten betrieblichen Steuererklärungen anfertigen und abgeben. Ist dieser Tätigkeitsumfang nicht mit Finanzbuchhaltungstätigkeiten des beauftragten Steuerberaters abgedeckt, dann können sie gesondert abgerechnet werden.

Entscheidend zur Ermittlung des vollen Abrechnungssatzes ist dabei die Tabelle A der Steuerberatervergütungsverordnung. Zu den üblichen Tätigkeiten zählen beispielsweise:

  • Umsatzsteuer-Voranmeldung: Gebührenrahmen zwischen 1/10 bis 6/10 bei einem Mindestgegenstandswert von 650 Euro
  • Umsatzsteuer-Erklärung: Gebührenrahmen zwischen 1/10 bis 8/10 bei einem Mindestgegenstandswert von 8.000 Euro
  • Gewerbesteuer-Erklärung: Gebührenrahmen zwischen 1/10 bis 6/10 bei einem Mindestgegenstandswert von 8.000 Euro
  • Körperschaftssteuer-Erklärung: Gebührenrahmen zwischen 2/10 bis 8/10 bei einem Mindestgegenstandswert von 16.000 Euro
  • Erklärung zur gesonderten Feststellung der Einkünfte (ohne Ermittlung der Einkünfte: Gebührenrahmen zwischen 1/10 bis 5/10 bei einem Mindestgegenstandswert von 8.000 Euro

Beispiel: Du lässt deine Gewerbesteuer-Erklärung durch deinen Steuerberater erstellen. Der Gewerbeertrag vor Berücksichtigung eines Gewerbeverlustes und eines Freibetrages liegt bei 6.000 Euro. Dadurch würde an dieser Stelle ein Mindest-Gegenstandswert in Höhe von 8.000 Euro zur Berechnung der Gebühren angesetzt werden.

Laut der Tabelle A liegt die volle Gebühr bei Berücksichtigung dieses Gegenstandswertes bei 433 Euro. Die Kosten lägen dementsprechend zwischen 43,30 Euro und 259,80 Euro:

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Weitere Kosten des Steuerberaters

Neben diesen Gebühren kann der Steuerberater noch weitere Kosten berechnen. Zu diesen zählen beispielsweise Auslagen von bis zu 20 Euro oder auch Gebühren für Beratungen. Zusätzlich darf der Steuerberater in manchen Fällen eine Zeitgebühr in Rechnung stellen.

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Das kann zum Beispiel dann der Fall sein, wenn der Steuerberater für ein Unternehmen den Jahresabschluss erstellt, dafür jedoch Vorarbeiten erledigen muss, welche über das normale Maß hinausgehen. Die Zeitgebühr liegt derzeit bei 30 bis 70 Euro je angefangener halber Stunde. Durch eine ordnungsgemäße und ordentliche Buchführung kannst du somit zusätzliche Kosten einsparen.

Rechnung des Steuerberaters

Der Steuerberater muss dir für seine Tätigkeit eine detaillierte Rechnung ausstellen. In dieser müssen folgende Angaben enthalten sein:

  • Beträge zu den berechneten Gebühren und Auslagen
  • verrechnete Vorschüsse
  • Bezeichnung seiner Tätigkeit für dich
  • Bezeichnung der Auslagen
  • angewandte Vorschriften laut der Steuerberatervergütungsverordnung

Die einzelnen Beträge werden als Nettobeträge angegeben, wodurch am Ende der Rechnung die Umsatzsteuer in Höhe von 19 Prozent aufgeführt werden muss.

Pauschalvergütung bei wiederkehrenden Tätigkeiten als Alternative möglich

Viele Unternehmen beauftragen einen Steuerberater regelmäßig mit laufenden Tätigkeiten im Unternehmen. Für diese Tätigkeiten ist es möglich, eine Pauschalvergütung zu vereinbaren.

Bei der Berechnung von Pauschalvergütungen ist jedoch zu beachten, dass dies nur zulässig ist, wenn die Vereinbarungen für mindestens ein Jahr gelten. Diese Vereinbarung ist schriftlich abzufassen, wobei der Tätigkeitsumfang und der betreffende Zeitraum genau zu nennen sind.

Verhandlungsspielraum und Einsparpotenzial nutzen

Steuerberater haben bei der Abrechnung der Gebühren einen großen Ermessensspielraum. Diesen kannst du als Verhandlungsspielraum nutzen. Die Kosten des Steuerberaters sind somit nicht nur eine Frage des Aufwandes, sondern ebenso der Verhandlungen zwischen dir und dem Steuerberater.

Entsprechende Vereinbarungen sollten allerdings stets vertraglich vereinbart werden. Zudem besteht die Möglichkeit, die Kosten zu senken, indem einige deiner Arbeiten von dir selbst übernommen werden.

Wird beispielsweise vertraglich vereinbart, dass du das Kontieren übernimmst oder die Belege und Aufzeichnungen gut vorsortierst oder ordnungsgemäß strukturierst, lassen sich deutlich niedrigere Gebühren vereinbaren.

Ein weiteres Einsparpotenzial ergibt sich durch das Führen einer ordentlichen Buchhaltung. Werden die Unterlagen gut strukturiert sortiert, dann erleichtert dies die weiteren Arbeiten für den Steuerberater.

Insbesondere Kosten für zusätzliche Zeitgebühren, welche ein Steuerberater in vielen Fällen für zusätzliche Arbeiten abrechnen darf, lassen sich durch eine ordentliche Buchhaltung vermeiden.

Ein weiteres Einsparpotenzial kann sich ergeben, wenn du vor Vertragsvereinbarung verschiedene Steuerberater miteinander vergleichst. Allerdings ist es nicht immer ratsam, nur auf die Kosten zu achten. Denn zwischen Steuerberater und dir sollte ebenso eine gute Zusammenarbeit möglich sein.

Möglichkeiten bei Unzufriedenheit mit dem Steuerberater

Unternehmen schließen mit einem Steuerberater keinen Vertrag ab, bei dem es auf den Erfolg der Tätigkeit ankommt. Vielmehr handelt es sich dabei um einen sogenannten Geschäftsbesorgungsvertrag, wodurch der Steuerberater dem Mandanten lediglich seine Tätigkeit schuldet.

Dementsprechend kannst du bei Unzufriedenheit mit dem Steuerberater nicht einfach die Zahlungen kürzen. Falls dir die Rechnungen zu hoch erscheinen, kannst du in erster Linie mit dem Steuerberater reden.

Auf der anderen Seite können Mandanten auch Beschwerden an die zuständige Steuerberaterkammer richten. Diese Kammer prüft im Anschluss, ob es zu Verstößen gegen geltende Berufspflichten kam. Eine Überprüfung der Rechnung wird nicht durchgeführt.

Entsprechende Beschwerdevordrucke sind online bei den zuständigen Steuerberaterkammern erhältlich. In Deutschland gibt es insgesamt 21 Steuerberaterkammern.

Bei Unzufriedenheit mit dem Steuerberater gibt es zudem die Möglichkeit, Schadenersatz zu fordern. Das ist dann der Fall, wenn Fehler seitens des Beraters tatsächliche Schäden zur Folge hatten. Du musst den eingetretenen Schaden allerdings beweisen können.

Ein Schaden kann beispielsweise dann eintreten, wenn der Steuerberater selbst verschuldet Unterlagen zu spät bearbeitet, wodurch die Umsatzsteuer-Voranmeldung oder auch die Steuererklärung verspätet bei der Finanzbehörde eintrifft.

Musst du in diesem Fall einen Verspätungszuschlag bezahlen, kannst du den entstandenen finanziellen Schaden vom zuständigen Steuerberater zurückverlangen. Allerdings ist die Beweislage nicht immer eindeutig, wodurch Mandanten in manchen Fällen den Rechtsweg beschreiten müssen.

Bei Unzufriedenheit mit dem Steuerberater kannst du auch einen anderen Steuerberater beauftragen. Beim Wechsel des Steuerberaters solltest du jedoch die vertraglich vereinbarten Kündigungsfristen beachten.

Wurden keine Kündigungsfristen vereinbart, dann kann der Vertrag in der Regel zum Monatsende gekündigt werden. Neben den Kündigungsfristen sollte zuvor abgeklärt werden, welche Tätigkeiten der bisherige Steuerberater noch berechnen darf, damit Doppelzahlungen an den alten und neuen Steuerberater vermieden werden können.

Bei noch offenen Rechnungen an den Steuerberater hat dieser zudem die Möglichkeit, die entsprechenden Unterlagen zurückzuhalten. Dies ist rechtlich zulässig, jedoch darf der Berater nur jene Unterlagen zurückbehalten, welche für die offenen Rechnungen tatsächlich relevant sind. Alle anderen Unterlagen muss dieser herausgeben, wodurch der neue Berater seine Tätigkeit aufnehmen kann.

Kosten der externen Buchführung absetzen

Die Kosten für die externe Buchführung kannst du als Betriebsausgaben angeben. Dazu zählen etwaige Buchführungskosten genauso wie Beratungskosten durch den Steuerberater. Es können alle Kosten als Betriebsausgaben berücksichtigt werden, welche betriebliche Themen umfassen.

Dabei kann es sich zum Beispiel um Kosten für die regelmäßige Buchführung durch de Steuerberater handeln wie auch um Beratungen bezüglich einer steuerlichen Optimierung oder Gewinnmaximierung. Umsatzsteuerpflichtige Unternehmen können die Umsatzsteuer in den Rechnungen des Beraters zugleich als Vorsteuer angeben.

Neben den Kosten ist vor allem auch die Haftung Ihres Steuerberaters für Dich wichtig!

  • Wie haftet Dein Steuerberater?
  • Wie ist er versichert?
  • Hast Du eine Dokumentation über seine Haftung?
  • Hast Du  mit Deinem Steuerberater über eine Haftungsbeschränkung gesprochen?

Oft reichen die üblichen Versicherungssummen nicht aus, denn wenn mehrer Mandanten den selben “Fehler” in der Buchhaltung haben und das über Jahre, dann sind Summen von z.B.: 250.000 € schnell aufgebraucht! Am Ende zahlst Du ! Das sollte Dir bewusst sein! 

Weiterhin viel Erfolg,

kai-unterschriftKai

In die Private Krankenversicherung gelockt?

Ja ich habe mir vorgenommen auf diesem Blog offen und vor allem EHRLICH zu schreiben. Ich frage unsere Mandate wenn wir uns kennen lernen immer: ” Wie soll ich Sie beraten? Nett oder ehrlich?” und ich bekomme immer die selbe Antwort “Bitte ehrlich” Meine nächste Frage lautet dann. “Und wenn die Wahrheit nicht schön ist? Wenn sie weh tut?” und die Menschen antworten:” Bitte seien Sie auch dann ehrlich!” Warum schreibe ich das am Anfang dieses Blog-Post? Weil das was jetzt kommen wird die Wahrheit ist uns viele Menschen die privat krankenversichert sind diese Wahrheit nicht kennen. Vielen Menschen, die eine PKV (Private Krankenversicherung) haben wird diese Wahrheit auch nicht gefallen (deshalb bleibt sie aber wahr 🙂 )

Ich sage immer wieder, dass die Banche ihren Schlechten Ruf zu recht hat und vor allem auch die PKV. Schau Dir doch nur einmal die Dokumentation über MEG und Mehmet Göcker an: System Grössenwahn.

Hier erkennst Du worauf es beim Verkauf von PKV Policen angekommen ist: Ein wahnsinns Geld zu verdienen. 12-15 Monatsbeiträge die der Kunde für seine PKV bezahlt wurden den Vertretern als Provision bezahlt. Das Schlimme ist, dass die Konzerne diese Menschen (wie auch im Film zu sehen) aktiv umworben haben (Manager fielen Göker um den Hals) und sich nachher aus dem Film klagten. Aber hier geht es nicht um diese Film sondern um Sie! In diesem Blog Post geht es um die Menschen, die nun einmal im System der PKV sind und die sich nun mit diesem Problem (vielen wird es nicht oder noch nicht bewusst sein) beschäftigen müssen.

In der Regel heißt es. Einmal PKV immer PKV und das wird für viele das entscheidende Problem sein. Sie sind in ihrer PKV gefangen und ihre Einnahmen werden sich nicht ihren Beiträgen anpassen. Die private Krankenversicherung wird von Jahr zu Jahr teurer.

Allein zwischen 2003 und 2011 stiegen die Prämien um rund 6,5 Prozent pro Jahr nach oben.

 

Dieser Anstieg ist stärker als in der gesetzlichen Krankenversicherung und schneller als es durch Preissteigerung bei Arznei und Behandlungskosten zu erklären ist. Seit Jahren steigen die Ausgaben der PKV und damit auch die Beiträge. Und jetzt wird es richtig teuer: Manche Gesellschaften erhöhten Ihre Prämien um bis zu 50% in einzelnen Tarifen. Steigerungen im zweistelligen Bereich gehören für die Klientel ab Mitte 50 bei einigen Versicherern zum Alltag.

Das Problem:

Vielen Menschen ist die Privatpolice schon heute zu teuer und sie fürchten sich vor unbezahlbaren Beiträgen im Alter und das zu Recht! Aber seit den Gesetzesänderungen, dass Menschen die älter als 55 Jahre sind nicht mehr in eine gesetzliche Krankenkasse wechseln können, gibt es kaum noch ein Zurück aus der PKV.

Wie entwickelt sich ein PKV Beitrag bei 6% Steigerung?

 

Bei einer Steigerung von 6% verdoppelt sich der Beitrag alle 12 Jahre! Hierbei ist vor allem auch zu bedenken, dass diese Entwicklung auch im Rentenalter weitergeht! Verdoppelt sich Ihre Rente auch alle 12 Jahre? Wie haben Sie die Entwicklung Ihres PKV Beitrages in Ihrer Altersvorsorgeplanung mit berücksichtigt? Helfen bei so einer Entwicklung die Altersrückstellungstarife wirklich? Wissen Sie wie in einem solchen Tarif Ihr Geld angelegt wird? Lassen Sie sich die Renditen Ihres Altersrückstellungstarifes von Ihrem Versicherer zeigen.

Was können Sie tun:

Wer sich seine Beiträge zu seiner PKV nicht mehr leisten kann oder will, hat die Möglichkeit jeweils zum Monatsende innerhalb seiner Gesellschaft in einen günstigen Tarif zu wechseln, dazu sind die einzelnen Versicherer verpflichtet gemäß §204 VVG. Der Wechsel zu einem anderen Privatversicherer ist für ältere Versicherte ab dem 55. Lebensjahr nicht mehr möglich. Vor dem 55.Lebensjahr ist es meist unattraktiv und nicht ratsam, weil die angesparten Altersrückstellungen verloren gehen.

 

#1: Überdenken Sie Ihren Schutz.

Überdenken Sie genau Ihren aktuellen Schutz.

Brauche ich genau diesen Tarif?  Welche Leistungen habe ich genau versichert? Was nützt mir eine Chefarzt-Behandlung und ein 1-Bett Zimmer, wenn ich dies teuer bezahle und nie benötige? Welche Leistungen benötige ich wirklich. Vor allem im Hinblick auf die Rente muss ich überlegen, ob ich mir einen „Rolls-Royce“ heute leisten will, wenn ich im Alter gar kein Auto mehr fahren kann, weil ich kein Geld mehr habe.

Zahlen Sie Risikozuschläge? Sind diese auch noch gerechtfertigt? Bei dem Abschluss Ihrer PKV hatten Sie Darmprobleme oder einen Heuschnupfen? Dann zahlen Sie vermutlich einen Risikozuschlag. Dieser kann 25% Ihres Beitrages ausmachen. Wenn Sie inzwischen z.B. eine Hypersensibilisierung gemacht haben oder Beschwerdefrei sind, dann könnte der Grund für den Risikozuschlag entfallen sein.

Ergebnis: Ihr Beitrag sinkt!

In vielen Fällen kann der Versicherte nach 3-5 Jahren eine Überprüfung des Risikozuschlages beantragen. Diese muss dann mit einer Diagnose Ihres Arztes belegt werden.

Konkretes to do:

Überprüfen Sie die Leistungen Ihres aktuellen Tarifes.  Alleine ohne einen Betreuer Ihrer Gesellschaft.

#2: Überdenken Sie Ihren Selbstbehalt

Welchen Selbstbehalt zahle ich wofür? Kann ich den Selbstbehalt zwischen amulanter Leistung und stationärer Leistung wählen? Wie sieht es im Zahnbereich aus?

Konkretes to do:

Kann ich mit einem höheren Selbstbehalt leben?

Kann ich einen höheren Selbstbehalt im stationären Bereich wählen.

Wenn ich wirklich einmal ins Krankenhaus komme, dann habe ich 1.000 €, 2.000 € oder 3.000 € auf einem Tagegeldkonto liegen.

Diese spare ich über 1 bis 2 Jahre durch die Beitragsentlastung ein.

#3. Überdenken Sie den „Altersrückstellungstarif“

Wer legt die Altersrückstellung für Sie an? Die PKV direkt? Was ist das für ein Tarif und wie wird mit dem Geld gewirtschaftet?

Macht es nicht Sinn, selber für´s Alter eine Rückstellung zu bilden?

Vorteile:

  1. Das Geld gehört mir.
  2. Ich kann Steuervorteile nutzen
  3. Sollte ich versterben, kann ich dieses Geld vererben.
  4. Bei einem Wechsel der PKV bleibt dieses Geld bei mir.
  5. Förderungen können mir beim Kapitalaufbau helfen und so mehr Rendite erzielen.

#4: Prüfen Sie Alternativ-Tarife

Welche Tarife gibt es am Markt? Welche Tarife gibt es bei meiner Gesellschaft? Ist mein aktueller Tarif offen oder geschlossen? Gerade die letzte Frage ist sehr, sehr wichtig für Sie !!!

 

Konkretes to do:

Werden Sie sich ganz genau klar darüber, WIE Sie versichert sind!? Lassen Sie sich Ihre aktuellen Leistungen von Ihrem Versicherer genau(!!!) erklären.

da viele Versicherer dies nicht in einer übersichtlichen Tabelle darstellen, nutzen Sie unseren aktuelle Checkliste zu diesem Thema:

 

Wenn Ihre Gesellschaft nicht kooperativ ist oder Sie einen wirklich neutrale Übersicht bekommen wollen, dann lassen Sie sich von einem unabhängigen Vermittler einen neutralen Marktvergleich erstellen.

#5: Artztauswahl einschränken

Wenn Sie direkt ohne Umwege zu einem Facharzt gehen können, sind diese Tarife in der Regel viel teurer! Wenn Sie dem „Primärarztprinzip“ zustimmen, dann müssen sie bei allen Erkrankungen zuerst zu Ihrem Hausarzt gehen und dieser überweist Sie dann an einen Spezialisten / Facharzt. Diese Tarife sind in der Regel aber viel günstiger.

#6: § 204 VVG

Der PKV Tarifwechsel bei Ihrem Versicherer ist der beste Weg, um Ihren Beitrag bei gleichem oder erhöhtem Leistungsniveau zu reduzieren und dennoch die erworbenen Altersrückstellungen zu erhalten.Gerade für langjährig privat Versicherte oder auch Kunden mit Vorerkrankungen häufig die einzige Lösung, um Beiträge bei gutem Leistungsniveau zu reduzieren. Der Versicherer kann von dem versicherten allerdings im Gegenzug einen Risikozuschlag oder einen Leistungsausschluss verlangen, sofern die Leistungen des Tarifes, in den dieser wechseln will, komplexer und/oder höher sind.

Wer es geschickt anstellt und alle Möglichkeiten zu seinen Gunsten ausnutzt, der kann enorm viel dabei sparen.

Eine Hilfe kann für Sie dabei unsere Broschüre sein:

 

 

Fazit:

  1. Die Beiträge zu Ihrer Privaten Krankenversicherung werden in den nächsten Jahren extrem steigen!
  2. JEDER Privat Krankenversicherte muss sich AKTIV um seinen Beitrag kümmern.
  3. Die Beiträge zur Privaten Krankenversicherung werden für viele Menschen zu einem wirklichem Problem im Alter führen.

Werden Sie JETZT aktiv und senken Sie Ihren Beitrag am Besten schon im nächsten Monat.

 

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Ich wünsche Ihnen viel Erfolg,

kai-unterschriftKai

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